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Wichtige Informationen / Important information:

Dieser Blog soll nicht nur eine Sammlung sein für alle, die wie ich Gedichte, Texte und einfach alles zum Thema Hund mögen, sondern auch eine Anerkennung für alle Autoren und Künstler, die uns mit ihren Werken große Freude bereiten, manchmal Trost spenden oder uns die Augen öffnen möchten für Missstände.

This blog is not only a collection for all of you who, like me, love poems, texts and simply everything about dogs, it is also intended to give recognition to all authors and artists who with their work give us great pleasure, sometimes solace and who also want to open our eyes to the abuse and neglect of animals.

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Ausgenommen meine eigenen Arbeiten, unterliegen alle in dieser Sammlung veröffentlichten Gedichte, Zitate, Geschichten etc. dem Urheberrecht des jeweiligen Verfassers. Leider ist mir dieser in den wenigsten Fällen bekannt. Ich möchte mich bei allen Autoren entschuldigen, die ich nicht namentlich erwähnt habe. Ich arbeite daran, die Autoren zu finden. Wer hier einen eigenen Text findet, dem wäre ich für eine Nachricht dankbar. Ich werde dann einen entsprechenden Hinweis (und/oder Link) ergänzen oder den Text umgehend entfernen.
Das Urheberrecht für meine eigenen Texte, Fotos und selbst erstellten Grafiken liegt allein bei mir. Kopieren oder jegliche Art von Weitergabe oder Veröffentlichung ist untersagt.

Copyright for all published poems, stories, quotes belongs to the respective author. Usually I don’t know the authors of the material and I would like to apologize to any authors who I don’t mention. I’m working to find the writers. If you do find your own work here, I would be grateful for an appropriate message. Then I’ll add a note (and/or a link) or will remove the text immediately. I look forward to hearing from you.
Copyright for my own writings, photos and graphics: Isa of Mayflower. Copying, spreading or any type of publication is prohibited.

2015/10/06

Wie konntest Du nur?

Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit meinen Possen und brachte Dich zum Lachen. Du nanntest mich Dein Kind, und trotz einer Anzahl durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachteten Sofakissen wurde ich Dein bester Freund. Immer wenn ich "böse" war, erhobst Du Deinen Finger und fragtest mich "Wie konntest Du nur?" - aber dann gabst Du nach und drehtest mich auf den Rücken, um mir den Bauch zu kraulen.
Mit meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen länger als erwartet, denn Du warst furchtbar beschäftigt, aber zusammen bekamen wir das in den Griff. Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen ich mich im Bett an Dich kuschelte und Du mir Deine Geheimnisse und Träume anvertrautest, und ich glaubte, das Leben könnte nicht schöner sein. Gemeinsam machten wir lange Spaziergänge im Park, drehten Runden mit dem Auto, holten uns Eis (ich bekam immer nur die Waffel, denn "Eiskrem ist schlecht für Hunde", sagtest Du), und ich döste stundenlang in der Sonne, während ich auf Deine abendliche Rückkehr wartete.
Allmählich fingst Du an, mehr Zeit mit Arbeit und Deiner Karriere zu verbringen - und auch damit, Dir einen menschlichen Gefährten zu suchen. Ich wartete geduldig auf Dich, tröstete Dich über Liebeskummer und Enttäuschungen hinweg, tadelte Dich niemals wegen schlechter Entscheidungen und überschlug mich vor Freude, wenn Du heimkamst und als Du Dich verliebtest.

Herbst

(Finja, 2010)

2015/10/04

Zitat

Gestern las ich die Geschichte, die Ken Harbaugh anläßlich des Todes seines Hundes geschrieben hat (hier). Am Ende schreibt er einen wunderschönen Satz:
 
"If there is a heaven, our dogs are the ones who let us in."
 
"Wenn es einen Himmel gibt, dann sind es unsere Hunde, die uns einlassen."
(Meine Übersetzung)

(Leider konnte ich keine Genehmigung erhalten, den Text in meinem Blogg zu veröffentlichen.)

Die Regenbogenbrücke


(Wenn Fragen zu dieser Grafik bestehen oder Interesse daran, dann bitte mit mir Kontakt aufnehmen.)

Die Regenbogenbrücke

 
(Wenn Fragen zu dieser Grafik bestehen oder Interesse daran, dann bitte mit mir Kontakt aufnehmen.)

Memoriam


Für Junior, Isa und Speedy

Zitat

Die Bande der Liebe werden mit dem Tod nicht durchschnitten.

(Thomas Mann (1875-1955))

Ich habe deinen Namen ...

Ich habe deinen Namen in den Sand geschrieben
doch die Flut hat ihn ausgelöscht;
Ich habe deinen Namen in einen Baum geritzt
doch die Rinde ist abgefallen;
Ich habe deinen Namen in Marmor eingraviert
doch der Stein ist zerbrochen;
Ich habe deinen Namen in meinem Herzen vergraben,
und die Zeit wird ihn für immer bewahren.
 
(Autor unbekannt)

Du bist ...

Du bist ein Schatten am Tage
Und in der Nacht ein Licht;
Du lebst in meiner Klage
Und stirbst im Herzen nicht.
Wo ich mein Zelt aufschlage,
Da wohnst du bei mir dicht;
Du bist mein Schatten am Tage
Und in der Nacht mein Licht.
Wo ich auch nach dir frage,
Find' ich von dir Bericht,
Du lebst in meiner Klage
Und stirbst im Herzen nicht.
Du bist ein Schatten am Tage,
Doch in der Nacht ein Licht;
Du lebst in meiner Klage
Und stirbst im Herzen nicht.

(Friedrich Rückert (1788-1866))

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines.
Das eine Blatt - man merkt es kaum
denn eines ist ja keines.
Doch dieses eine Blatt allein
war Teil von unserem Leben.
Drum wird dieses eine Blatt allein
uns immer wieder fehlen.
 
(Autor unbekannt)

(Eine etwas andere Fassung hier)

Alles hat seine Zeit

Alles hat seine Zeit:
Die Zeit der Liebe, der Freude und des Glücks,
die Zeit der Sorgen und des Leids.
Es ist vorbei.
Die Liebe bleibt.
 
(Autor unbekannt)

Zitat

Aus dem Leben ist sie zwar geschieden,
aber nicht aus unserem Leben.
Denn wie vermöchten wir sie tot zu wähnen,
die so lebendig unserem Herzen innewohnt!

(Augustinus (354-430))

Weihnachten und Silvester aus Sicht des Hundes

"Advent, Advent … ein Lichtlein brennt"
Ab heute nun mein Frauchen rennt.
Die Hektik startet früh am Morgen,
Sie muss ja jetzt so viel besorgen.
Sie putzt und wienert unermüdlich,
Ich lieg im Bett und penne friedlich.
Für mich hat sie jetzt keine Zeit,
und wenn ich belle, sie nur schreit.
Mein lieber Fiffi, sei jetzt still,
weil ich den Baum schön schmücken will.
Nanu, jetzt holt sie doch die Leine,
statt hüpfen schleich ich um die Beine.
Mein Frauchen ist sehr angespannt,
hab Angst, dass sie mich gleich verbannt.
Ich freu mich sehr aufs Gassi gehen,
doch nein, ich muss vor Läden steh'n.
Die Menschenmenge, das Gewimmel,
drückt mir ganz schön auf meinen Pimmel.
Zum Schnüffeln hab ich keine Zeit,
Weil Frauchen ständig "weiter" schreit.
Ich kann die Welt nicht mehr versteh'n
Soll das so bis Silvester geh'n?
Und dauern tönen blöde Lieder,
Die singen "Alle Jahre wieder"!
 
(Autor unbekannt)

Ein Brief von Deinem Hund an Dich

Ich bin dein Hund und es gibt eine Kleinigkeit, die ich dir ins Ohr flüstern möchte: 

Ich weiß, ihr Menschen seid sehr beschäftigt. Manche müssen arbeiten, manche müssen Kinder großziehen. Immer musst du hierhin und dorthin laufen, oft viel zu schnell und oft auch, ohne die wirklich großartigen Dinge des Lebens zu bemerken.
Sieh einmal zu mir herunter, während du jetzt an deinem Computer sitzt. Kannst du verstehen, auf welche Art meine dunkelbraunen Augen in deine Augen sehen?
Sie sind schon etwas trüb geworden und ein paar graue Haare habe ich rund um meine Schnauze.
Du lächelst mich an, ich sehe es in deinen Augen. Was siehst du in meinen? Siehst du mein Wesen? Eine Seele in mir, die dich so sehr liebt, wie niemand sonst es könnte? Einen Geist, der dir alle früheren Versäumnisse vergeben würde, hättest du jetzt nur einen Moment Zeit für mich?
Manchmal müssen wir so jung sterben, so schnell, manchmal so plötzlich, dass es dein Herz zerbricht. Manchmal altern wir vor deinen Augen so langsam, dass du es nicht einmal merkst, ehe das Ende kommt, wenn wir dich mit ergrauten Schnauzen und Katarrh umwölkten Augen ansehen.
Immer noch ist die Liebe da, sogar noch wenn wir uns diesem langen Schlaf hingeben müssen, um frei in ein entferntes Land zu laufen, bis wir uns wiedersehen.
Vielleicht bin ich morgen nicht mehr hier, vielleicht bin ich nächste Woche nicht mehr hier.
Eines Tages wirst du das Wasser aus deinen Augen wischen, das die Menschen haben, wenn tiefer Kummer ihre Seelen füllt, und du wirst dir Vorwürfe machen, dass du neulich nicht nur einen weiteren Tag Zeit für mich hattest.
Weil ich dich so liebe, berühren deine Sorgen meine Seele und machen mich traurig.
Komm her, setz dich zu mir auf den Boden und sieh mir tief in die Augen. Komm nicht als Alpha zu mir oder als Trainer oder womöglich als Mama und Papa ...
Komm zu mir als eine lebende Seele, streich mir übers Haar, lass uns einander in die Augen sehen und einfach reden.
Du hast einmal beschlossen, mich in deinem Leben zu haben, weil du wolltest, dass eine Seele alles mit dir teilt. Jemand, der ganz anders ist als du - und hier bin ich.
Ich bin ein Hund, ich bin lebendig. Ich habe Gefühle, ich habe körperliche Sinne. Ich kann die Unterschiede in unserem Wesen, unseren Seelen fühlen. Mit all deinen Marotten bist du menschlich und ich liebe dich trotzdem.
Nun komm, setz dich zu mir auf den Boden. Komm in meine Welt und lass die Zeit langsamer laufen, wenn auch nur für 15 Minuten.
Vielleicht gibt es kein Morgen für uns.
Das Leben ist so furchtbar kurz ...

In Liebe, Dein Hund 

(Autor unbekannt)

Abstellgleis

Mancher Hund sitzt, wie man weiß,
plötzlich auf dem Abstellgleis.
Wurde schnell zum Ärgernis
Zukunft: leider ungewiss.
Dabei war vor einem Jahr
alles noch ganz wunderbar.
Kleiner Welpe muss ins Haus!
Kinder schwör‘n: "Wir führ‘n ihn aus,
fordern nie mehr Taschengeld,
sind die bravsten auf der Welt!"
Und der Vater freut sich auf
den morgendlichen Dauerlauf,
eskortiert vom treuen Hund,
das macht fit und ist gesund.
Mutter will ein Kuscheltier,
Halsband, Körbchen - welche Zier!
Kleiner Zweifel wird verdrängt,
weil ihr Herz an Tieren hängt.
Eines Tages ist er da …
Hund erlebt ein Mordstrara,
wird bestürmt von allen Seiten,
Freunde strömen, Kinder streiten,
und der Vater übt sich schon
lautstark im Kommandoton.
Aber schon nach ein paar Wochen
ist der Unmut ausgebrochen:
Kinder sind des Rausgeh‘ns leid,
haben nur noch wenig Zeit.
Vater bricht das Joggen ab,
(macht nach 1000 Metern schlapp).
Mutter wischt und weint im Wechsel,
teures Körbchen ist schon Häcksel.
Tja, wer hätte das gedacht,
dass ein Hund auch Arbeit macht!
Als ein Zähnchen hängen bleibt,
im Jackett ein Loch beschreibt,
(gar nicht schlimm und winzig klein)
fangen alle an zu schrei‘n
und man unkt hysterisch: Wann
fällt der Hund die Kinder an?
"Weg, nur weg mit diesem Tier!
(Auch Urlaub steht vor der Tür...)
Und so schließt sich dann der Kreis.
Letzter Ausweg: Abstellgleis.
Viele Hunde sind betroffen,
Zweite Chance ausgeschlossen!?
 
(Autor unbekannt)