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Wichtige Informationen / Important information:

Dieser Blog soll nicht nur eine Sammlung sein für alle, die wie ich Gedichte, Texte und einfach alles zum Thema Hund mögen, sondern auch eine Anerkennung für alle Autoren und Künstler, die uns mit ihren Werken große Freude bereiten, manchmal Trost spenden oder uns die Augen öffnen möchten für Missstände.

This blog is not only a collection for all of you who, like me, love poems, texts and simply everything about dogs, it is also intended to give recognition to all authors and artists who with their work give us great pleasure, sometimes solace and who also want to open our eyes to the abuse and neglect of animals.

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Ausgenommen meine eigenen Arbeiten, unterliegen alle in dieser Sammlung veröffentlichten Gedichte, Zitate, Geschichten etc. dem Urheberrecht des jeweiligen Verfassers. Leider ist mir dieser in den wenigsten Fällen bekannt. Ich möchte mich bei allen Autoren entschuldigen, die ich nicht namentlich erwähnt habe. Ich arbeite daran, die Autoren zu finden. Wer hier einen eigenen Text findet, dem wäre ich für eine Nachricht dankbar. Ich werde dann einen entsprechenden Hinweis (und/oder Link) ergänzen oder den Text umgehend entfernen.
Das Urheberrecht für meine eigenen Texte, Fotos und selbst erstellten Grafiken liegt allein bei mir. Kopieren oder jegliche Art von Weitergabe oder Veröffentlichung ist untersagt.

Copyright for all published poems, stories, quotes belongs to the respective author. Usually I don’t know the authors of the material and I would like to apologize to any authors who I don’t mention. I’m working to find the writers. If you do find your own work here, I would be grateful for an appropriate message. Then I’ll add a note (and/or a link) or will remove the text immediately. I look forward to hearing from you.
Copyright for my own writings, photos and graphics: Isa of Mayflower. Copying, spreading or any type of publication is prohibited.

2015/10/02

Gruppe der Anonymen Hunde-Abhängigen (AHA)

Stellen Sie sich vor, wir sitzen kreisförmig mit mehreren Personen in einem gut klimatisierten Raum und halten uns an den Händen … 
Ich fange an zu erzählen:
„Mein Name ist ... und ich bin ein Hundeabhängiger. Einige von Ihnen sind hier, weil ein Freund oder Familienangehöriger sie hierher geschickt hat. Vielleicht sitzen Sie hier und glauben, dass Sie das alles gar nicht betrifft, dass mit Ihnen alles in Ordnung ist. Es ist nicht leicht einzusehen, dass man ein Hundeabhängiger ist – und es ist noch schwieriger, zu uns zu den AHA zu kommen und um Hilfe zu bitten. 
Lassen Sie mich Ihnen einige Fragen stellen: 
  • Können Sie sich eher an den Namen eines Hundes als an den seiner Besitzer erinnern?
  • Sind Sie der Meinung, dass "festliche Kleidung" bedeutet, eine saubere Jeans, frisch gewaschene Tennisschuhe und eine Hundeleine leger über dem Brustkorb zu tragen?
  • Sind Sie der Meinung, dass "Hundesohn" kein Schimpfwort ist?
  • Müssen Sie, wenn Sie jemandem in Ihrem Auto mitnehmen wollen, erst einmal den Beifahrersitz enthaaren?

1 Problem - 9 Lösungen

Wenn ein Hund eine Glühbirne auswechseln sollte, würde er sagen ... 

Husky:

"Der Tag ist schön, die Sonne scheint, wir haben das ganze Leben noch vor uns. Und du bist drinnen und ärgerst dich über eine kaputte Glühbirne?"

Border Collie:

"Ich werde die Leitung überprüfen und das Haus neu verkabeln."

Shi Tzu:

"Au-weih-ah , Liebling. Kann das nicht das Personal machen?"

Labrador:

"Ich? Echt? Wirklich ich? Ich darf das tun? Biiiiitttteee! Darf ich? Jetzt gleich?"

Dackel:

"Wer kommt denn schon an so eine blöde Glühbirne ran ...?"

Australian Shepherd:

"Treibt alle Birnen in einem kleinen Kreis zusammen und bewacht sie!"

Beagle:

"Das Ding, das ich gefressen habe, war eine Glühbirne???"

Irischer Wolfshund:

"Kann das nicht jemand anders machen? Ich bin gerade ein wenig depressiv ..."

Jack Russel Terrier:

"Ich komme ran ... ich weiß es. Ich schaffe es. Noch zwanzig Sprünge und ich hab‘ sie. Dann gehört sie mir, mir!"
 
(Autor unbekannt)

(Eine englische Variante hier)

Kauf Dir lieber einen Wauwau ...

Mädel bist du zwanzig Jahr,
nimm dir niemals einen Mann.
Willst du dich vor Leid bewahren,
schaff dir bloß kein Mannsbild an.

Schlecht sind heute alle Männer,
Kind, ich weiß das ganz genau.
Ich geb' dir 'nen Rat als Kenner:
"Kauf dir lieber ‘nen WAUWAU".

So ein Hündchen, ein Wauwauchen,
das ist Geld und Goldes wert.
Sagst du nur, "Sei lieb zu Frauchen",
ist er lieb, wie's sich gehört.

Und des Nachts vor deinem Bettchen
liegt er und bewacht dich dann.
Wohlbemerkt: "Vor" deinem Bettchen,
glaubst du denn, das tut ein Mann?

So ein Hündchen kannst du streicheln,
kannst zu ihm so zärtlich sein.
Doch willst du einem Manne schmeicheln,
bildet er sich gleich was ein.

So ein Hund, der kann nicht lügen,
höchstens knurrt er dann und wann.
Er wird niemals dich betrügen.
Weißt du das von deinem Mann?

So ein Hündchen geht nie kegeln,
lässt dich nie des Nachts allein.
Geht nicht zum Fußball, geht nicht segeln,
der will stets nur bei dir sein.

Und führen fern dich deine Wege,
gibst du dein Wauwauchen dann
bei der Nachbarin in Pflege.
Mach das mal mit deinem Mann!
 
(Autor unbekannt)

Abschied

Man muss nie verzweifeln,
wenn etwas verloren geht,
ein Mensch oder eine Freude oder ein Glück;
es kommt alles noch herrlicher wieder.
Was abfallen muss, fällt ab;
was zu uns gehört, bleibt bei uns,
denn es geht alles nach Gesetzen vor sich,
die größer als unsere Einsicht sind
und mit denen wir nur scheinbar in Widerspruch stehen.
Man muss in sich selber leben
und an das ganze Leben denken,
an all seine Millionen Möglichkeiten, Weiten und Zukünfte,
denen gegenüber es nichts Vergangenes und Verlorenes gibt.

(Rainer Maria Rilke (1875-1926))

Mein Hund, mein Freund

Ja, Dir wird's schwer, mich zu verlassen!
Dein Auge bricht, als ob du weinst,
und warst doch bloß ein Kind der Gassen!
Ja, damals ahnt' ich nicht, dass einst
als letzter Freund ein Hund mir bliebe:
Da sucht' ich noch bei Menschen Liebe.
Mein Hund, in deine treuen Augen
hab' manche Frage ich versenkt,
für die nicht Menschenblicke taugen,
wo man ein Tier braucht, das nicht denkt,
die Ohnmacht auch in ihm zu sehen,
mit der wir selbst durchs Leben gehen.
Du hast mir nie ein Leid bereitet:
Das kann kein Mensch, der liebste nicht!
Nun liegt dein Leib vom Tod gebreitet,
verlöscht dein tröstend Augenlicht ...
Was will mir denn wie Glück noch scheinen?
Mein Hund, mein Freund: ich kann noch weinen!
 
(Richard Dehmel (1863-1920))

Der Frühling kommt wieder

Nicht alle Schmerzen sind heilbar,
denn manche schleichen
sich tiefer und tiefer ins Herz hinein,
und während Tage und Jahre verstreichen,
werden sie Stein.
Du sprichst und lachst,
als wenn nichts wäre,
sie scheinen zerronnen wie Schaum.
Doch du spürst ihre lastende Schwere
bis hinein in den Traum.
Der Frühling kommt wieder
mit Wärme und Helle,
die Welt wird ein Blütenmeer.
Aber in meinem Herzen ist eine Stelle,
da blüht nichts mehr.

(Ricarda Huch (1864-1947))

Ich bin nicht weit weg

Der Tod ist nichts, ich bin ich, ihr seid ihr.
Das, was ich für euch war, bin ich immer noch.
Gebt mir den Namen, den ihr mir immer gegeben habt,
sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt.
Gebraucht nicht eine andere Redensweise,
seid nicht feierlich oder traurig.
Lacht über das, worüber wir gemeinsam gelacht haben.
Betet, lacht, denkt an mich,
betet für mich, damit mein Name im Hause ausgesprochen wird,
so wie es immer war, ohne irgendeine besondere Bedeutung, ohne Spur eines Schattens. 
Das Leben bedeutet das was es immer war,
der Faden ist nicht durchgeschnitten.
Warum soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein,
nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin?
Ich bin nicht weit weg, nur auf der anderen Seite des Weges.

(Charles Péguy (1873-1914))

Gedenke mein

Gedenke mein, wenn ich erst fort bin,
Weit fort im Land des Schweigens;
Wenn deine Hand nicht mehr die meine hält,
Noch ich, halb schon zum Geh'n gewandt, doch bleibe.
Gedenke mein, wenn du mir nicht mehr Tag um Tag
Von unserer Zukunft sprichst, die du geplant:
Ich bitt dich nur, gedenke mein; du weißt,
Gebet und Ratschlag fruchten dann nicht mehr.
Wenn du mich aber doch einmal vergisst
und merkst's im Nachhinein, so gräm dich nicht;
Denn stiege aus dem Hinterhalt auch nur
Ein Echo der Gedanken, die mich einst bewegt,
Da wollt ich lieber, du könntest im Vergessen lächeln
Als dass Erinnerung dich schmerzte.
 
(Barbara Taylor Bradford, aus dem Buch "Was bleibt, ist die Erinnerung")

Erinnerung

Je schöner und voller die Erinnerung;
desto schwerer die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual
der Erinnerung in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne
nicht wie einen Stachel,
sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.

(Dietrich Bonhoeffer (1906-1945))

2015/10/01

Zitat

Du bist zeitlebens für das verantwortlich,
was du dir vertraut gemacht hast.

(Antoine de Saint-Exupery (1900-1944))

Weihnachten auf der Regenbogenbrücke

Wenn es kurz vor Mitternacht wird am Heiligen Abend, beginnt etwas Wunderbares hinter der Regenbogenbrücke. Wenn Du ganz aufmerksam hinhörst, kannst Du die hören, bei den Vorbereitungen für ein rauschendes Fest.
Unsere Lieblinge purzeln kichernd im hohen Gras herum, fangen Schmetterlinge, kugeln munter umher, bis ihre Kicheranfälle die außer Puste und taumelnd stoppen lässt. Die Geräusche werden lauter, als alle gemeinsam mit großem entzücken, den Weihnachtsengel entdecken. Das Wasser des gluckernden Baches unterhalb der Regenbogenbrücke lässt ihre Herzen groß werden und sie freuen sich auf das jährliche Fest.
Inmitten des glücklichen Chores unserer Brückenkinder sind die kleinsten Engel dabei, unseren Kleinsten, den wunderbaren Weihnachtsbaum zu zeigen und sie zu beschützen. überschäumende, blinkende Sterne sinken elegant vom Himmel und landen weich und schimmernd, genau vor dem himmelsgleich schönen Weihnachtsbaum unserer Lieblinge. überall rundherum finden sich Großmütter, Väter, Eltern und Kinder, sowie all ihre Lieben. Der Gesang ihrer Weihnachts- u. Liebeslieder erfüllt die Luft und unsere Lieblinge fühlen sich so wohl, wie schon lange nicht mehr. Wie Magie schlägt die kleine Glocke Mitternacht und ergreifende Geräusche kommen von weither. Jedes unserer Brückenkinder lauscht aufmerksam, genau wissend, dass die Zeit nahe ist. Jedes von ihnen sucht sich eine Wolke zum Ankuscheln.

Eine Leihgabe

"Ich werde dir für eine Weile diesen Hund leihen", sagte Gott.
"Damit du ihn liebst, während er lebt und damit du um ihn trauerst,
wenn er gegangen ist. Vielleicht für zwölf oder vierzehn Jahre,
oder vielleicht auch nur für zwei oder drei.
Aber wirst du, bis ich ihn zurück rufe, für ihn sorgen?
Er wird dich mit all seinem Charme erfreuen.
Und sollte auch sein Aufenthalt kurz sein,
wirst du dich immer an ihn erinnern,
auch in deinem größten Kummer.
Ich kann dir nicht versprechen, dass er bleiben wird,
weil alle von der Erde wieder zurückkehren.
Aber es gibt Dinge, die hier gelernt werden, die dieser Hund lernen soll.
Ich habe um die ganze Welt geschaut, um einen geeigneten Lehrer zu finden.
Und von allem Volk, das sich auf der Erde tummelt, habe ich dich gewählt.

Wenn Hunde in den Himmel kommen

Wenn Hunde in den Himmel
kommen, brauchen sie keine
Flügel, denn Gott weiß,
dass Hunde rennen möchten. 
So gibt er ihnen Wiesen. Wiesen und Wiesen und Wiesen.
Wenn ein Hund im Himmel ankommt,
dann rennt er einfach los. 
Im Hundehimmel gibt es schöne Seen,
groß und klar. Und überall Gänse, die
flattern und schnattern, zupfen und
rupfen. Hunde lieben das.
Sie rennen am Wasser entlang und
bellen und bellen. Und Gott, hinter
einem Baum verborgen, schaut ihnen
zu und lächelt.

Der Tag ist gekommen

Der Tag ist gekommen,
und alles war wie immer.
Der Tag ist gegangen,
und nichts war mehr wie zuvor.
Der Tag ist gekommen und gegangen,
hat mich trauern lassen.
Der Tag ist gekommen und gegangen,
hat eine Lücke hinterlassen.
Der Tag ist gekommen und gegangen,
hat mir keine Zeit mehr gelassen.
Der Tag ist gekommen und gegangen,
an dem mein Hund starb.
 

Warum nur?

Viel zu früh bist Du gegangen,
Dein Leben hatte doch grade erst angefangen.
Ganz plötzlich bist Du fortgelaufen,
Du wolltest mit Nachbars Kater raufen.
Dein fröhliches Gebell, oh was ist geschehen?
Plötzlich ein Winseln, - ich hab’s nicht gesehen.
Ich renne los und rufe nach dir,
komm bitte wieder, ich sorg mich so sehr.
Dann kommst Du wieder, doch nicht mehr alleine,
ein Fremder trägt Dich, und sagt nur das eine:
'Es war nicht meine Schuld, sondern seine.'
Zwei Tage vor Weihnachten war‘s, ich werd's niemals fassen,
WARUM nur hab ich Dich aus den Augen gelassen???
Du fehlst mir mein Schatz, ich werde Dich immer lieben,
als Trost ist mir nur die Regenbogenbrücke geblieben. 
 
(Autor unbekannt)