Isas Sammlung von Hundegedichten & mehr
Isa's collection of dog poems & more
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This blog is not only a collection for all of you who, like me, love poems, texts and simply everything about dogs, it is also intended to give recognition to all authors and artists who with their work give us great pleasure, sometimes solace and who also want to open our eyes to the abuse and neglect of animals.
Ausgenommen meine eigenen Arbeiten, unterliegen alle in dieser Sammlung veröffentlichten Gedichte, Zitate, Geschichten etc. dem Urheberrecht des jeweiligen Verfassers. Leider ist mir dieser in den wenigsten Fällen bekannt. Ich möchte mich bei allen Autoren entschuldigen, die ich nicht namentlich erwähnt habe. Ich arbeite daran, die Autoren zu finden. Wer hier einen eigenen Text findet, dem wäre ich für eine Nachricht dankbar. Ich werde dann einen entsprechenden Hinweis (und/oder Link) ergänzen oder den Text umgehend entfernen.
Das Urheberrecht für meine eigenen Texte, Fotos und selbst erstellten Grafiken liegt allein bei mir. Kopieren oder jegliche Art von Weitergabe oder Veröffentlichung ist untersagt.
Copyright for all published poems, stories, quotes belongs to the respective author. Usually I don’t know the authors of the material and I would like to apologize to any authors who I don’t mention. I’m working to find the writers. If you do find your own work here, I would be grateful for an appropriate message. Then I’ll add a note (and/or a link) or will remove the text immediately. I look forward to hearing from you.
Copyright for my own writings, photos and graphics: Isa of Mayflower. Copying, spreading or any type of publication is prohibited.
2012/04/01
Aufruf
ich bin auch weiterhin auf der Suche nach Gedichten, Kurzgeschichten und Zitaten "rund um den Hund". Deshalb würde ich mich freuen, wenn ich mithilfe meiner Leser/innen die Sammlung vergrößern könnte. Wer einen Beitrag leisten möchte (gerne auch eigene Werke!), ist herzlich Willkommen.
Für Beiträge, Antworten, Anregungen etc. einfach auf "Kommentare" unterhalb dieses oder jedes anderen Posts klicken oder das Kontaktformular nutzen (rechte sidebar).
Ich würde mich über rege Beteiligung sehr freuen.
Isa
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2012/02/03
Warum Hunde besser sind als ...
- Hunde kommen nicht betrunken nach Hause und wollen mit Dir ins Bett.
- Hunde bemerken es nicht, wenn Deine Frisur mal nicht richtig sitzt.
- Hunde verstehen es, wenn Du weinst.
- Hunde beglotzen keine Frauen am Strand.
- Hunde schmusen so lange, wie Du Lust dazu hast.
- Hunde bringen keine Kriegskameraden ohne Vorankündigung mit.
- Hunde versprechen nie, es nie wieder zu tun - egal worum ES sich handelt.
- Hunde lieben Dich mehr als sonst irgend jemanden.
- Hunde kneifen keine Kellnerinnen in Raststätten.
- Hunde lieben auch Deine Freunde.
- Hunde schämen sich Deiner nie in der Öffentlichkeit.
- Hunde verbringen nie den Sonntag Nachmittag mit Fussball-Schauen, außer mit Dir.
- Hunde werden Deiner nie langweilig und suchen sich jemand jüngeres oder aufregenderes.
- Hunde vergraben sich beim Frühstück nicht hinter einer Zeitung.
- Hunde kritisieren Deine Haushaltsführung nicht.
- Hunde lieben Dich bedingungslos.
- Hunde verbessern nie Deine Grammatik.
- Hunde stören sich nicht daran, wie lange Du telefonierst.
- Du brauchst Dich nie zu fragen, ob Dein Hund Dich wirklich liebt.
- Hunde fordern nie nach der Fernbedienung für den Fernseher.
- Hunde kaufen nie 'Penthouse'.
- Hunde machen keine negativen Kommentare über Deine Figur.
- Hunde meckern nie über Deine Kochkünste.
- Hunde nehmen nie Kunden in Oben-Ohne-Bars mit.
- Hunde fordern nie Sex als 'Deine Pflicht'.
- Für Deinen Hund bist Du immer die Nummer Eins.
... Frauen
- Hunde weinen nicht.
- Hunde lieben es, wenn Du Freunde nach Hause mitbringst.
- Hunde stört es nicht, wenn Du ihr Shampoo benutzt.
- Hunde denken, dass Du sehr gut singst.
- Die Zeit eines Hundes im Badezimmer beschränkt sich auf einen kleinen Schluck zu trinken.
- Hunde vergeben Dir, wenn Du mit anderen Hunden spielst.
- Hunde beachten es nicht, wenn Du sie mit dem Namen eines anderen Hundes rufst.
- Hunde lieben rauhe Spiele.
- Hunde verstehen, dass Furzen Spaß macht.
- Hunde lieben rotes Fleisch.
- Jeder kann sich einen gut aussehenden Hund halten.
- Hunde gehen nicht einkaufen.
- Wenn ein Hund gut aussieht, stören sich andere Hunde nicht daran.
- Hunde lieben es, wenn Du viele Dinge auf dem Boden herumliegen lässt.
- Die Einstellung eines Hundes bleibt den ganzen Monat lang die gleiche.
- Hunde werden nie versuchen, die Beziehung zu analysieren.
- Die Eltern von Hunden kommen nie zu Besuch.
- Hunde lieben lange Autofahrten.
- Hunde halten Instinkte für besser, als nach der Richtung zu fragen.
- Hunde sind der Auffassung, dass alle Tiere gejagt werden sollen, die kleiner sind als sie.
- Hunde lieben Bier.
- Hunde hassen ihren Körper nicht.
- Kein Hund hat sich je ein Kenny G.- (oder Hootie & the Blowfish-) Album gekauft.
- Kein Hund hat nach dem Erwachsenwerden 100 Pfund zugenommen.
- Hunde kritisieren nicht.
- Hunde verstehen, dass Du nur durch Heben Deiner Stimme Deinen Standpunkt klar machen kannst.
(Autor unbekannt)
Hunde müssen an die Leine ...
... weil sie sonst Flaschen zerschlagen
... weil sie sonst Parkbänke zertrümmern und Feuer daraus machen
... weil sie sonst kleine Kinder mit Schokolade ins Auto locken
... weil sie sonst nach dem Grillen Essensreste und Müll ins Gebüsch werfen
... weil sie sonst wie die Verrückten mit dem Fahrrad durch den Park sausen und kleine Kinder und alte Leute in Gefahr bringen
... weil sie sonst mit Drogen dealen
... weil sie sonst mit dem Gewehr auf Menschen schießen
... weil sie sonst die frisch gepflanzten Blumen klauen
... weil sie sonst Frauen im Park belästigen
... weil sie sonst Ladendiebstähle begehen
... weil sie sonst Pornos verkaufen
... weil sie sonst Atommüll durch die Gegend fahren.
Die Politiker haben schon recht, Hunde müssen an die Leine.
(Autor unbekannt)
2012/02/02
Heute war ein guter Tag
Ich spazierte 2 Stunden mit meinen beiden Vierbeinern durch den Schnee.
Meine alte Hündin, für die jeder Spaziergang im Regen eine Zumutung ist, war plötzlich wieder jung.
Sie rannte, tief mit der Schnauze im Schnee, voller Freude in alle Richtungen.
Die Leichtigkeit und Geschmeidigkeit ihrer Jugend war auf einmal wieder da.
Sie schleppte alles an, was man irgendwie fortwerfen und wieder holen kann, über Stöcker hin zu Tannenzapfen.
Sie schlug Haken wie ein junges Kaninchen und schmiss mich einmal sogar um bei dem Versuch, mir in vollem Lauf einen Hundekuss zu geben.
Als ein Reh in Sicht kam, verharrte sie in Vorstehpose, als wollte sie, ganz wie früher einmal, hinter dem Reh herstürmen. Im Gegensatz zu früher genügte ein leises 'Nein' von mir, und sie nahm den Fuß wieder herunter und holte sich ihr Leckerli ab.
Wer einmal gesehen hat, wie ein Hund mit allen 4 Beinen gleichzeitig in die Höhe springt, wie ein Ziegenbock, der kann sich vorstellen, wie ich gelacht habe, als sie auf diese Weise versuchte, eine Maus zu fangen.
Sie ist 12 Jahre alt, und sie hat bestimmt ihre besten Jahre hinter sich, aber dieser Tag wird mir lange in Erinnerung bleiben.
Nun liegt sie längst wieder auf ihrem Lieblingsplatz neben dem Kamin. Sie schläft und schnarcht dabei leise. Ihre Pfoten rennen immer noch. Was sie wohl träumt?
Dem kleinen Hund schmilzen derweil die Eiszapfen aus seinem Terrierbart; nun, er ist in dieser Geschichte wohl zu kurz gekommen, aber seine Zeit kommt auch noch.
Heute war ein guter Tag, das wollte ich euch erzählen.
(Susanne Riemann)
Vielen Dank an die Autorin, dass ich ihren Text auf meinem Blog veröffentlichen darf.
Es war einmal vor langer Zeit ...
vergnügt warn sie, voll Heiterkeit.
Die Rede ist von Hunden hier,
Politik zerstört nun unser Tier.
Ob Runde oder Roth,
sie machen unsere Hunde tot.
Sie fragen nicht, was richtig ist
angeblich ist es ihre Pflicht.
Ein Junge starb, was traurig war,
doch genau so schlimm, was dann geschah.
Eine Hetzjagd auf die Hunde,
es applaudierten Roth und Runde.
Man sagt Senatorin und Bürgermeister,
nur leider sind sie Kerkermeister,
in Hamburg Harburg in einem Lager,
als Politiker sind sie Versager.
Sie schlachten dort die Hunde ab,
dann kommen sie ins Massengrab.
Ohne Abschied, ohne Kreuz,
was Roth und Runde sehr erfreut.
Nun stehn wir hier als Mahnwache,
auf das die Politik erwache.
Wir bitten euch, hört damit auf,
da sonst beginnt ein Amoklauf.
Wir sprechen hier von Hass und Wut,
der Amoklauf tät keinem gut.
Bedenkt doch einmal euer Tun,
wir werden ganz bestimmt nicht ruhn.
Das schrieb ein Hundefreund für alle, weg muss die Vernichtungshalle.
(Autor unbekannt)
Angel
Ich habe dich gesehen, Angel
Dich und Deine Freunde
Ich sah Dich in Deiner Todeszelle
eingemauert in Kälte und Angst
dem rasenden Schrei der Verzweiflung preisgegeben
dem angstheiseren Bellen ums Überleben
Vergebliches Flehen der Unschuldigen
verzweifelt an den Gittern entlang
die Kachelwände hoch und runter
Schreie, die niemals nach außen dringen,
die ihr Ziel nie erreichen
Aber Du, Angel, bist zum Klagen zu schwach
Ungehört verhallte Dein Rufen
prallte ab am steinkalten Weiß
der Erbarmungslosigkeit
Ich sah Dich liegen in der Ecke
deiner sechs Quadratmeter
auf Leben und Tod
umgeben von Kot und Urin
zusammengerollt zum Sterben
den erloschenen Blick ins Leere gerichtet
Sie haben Dich Deinem Menschen weggenommen
mitten aus dem Leben
mit eiserner Schlinge weggezerrt
Da ist irgendwas schiefgelaufen
Dein fragender Blick kam zu spät
Sie behaupten, dass Du die Bestie bist
hassen Dich um Deiner Rasse willen
statt sich selbst in die Augen zu blicken
Denn die wahren Bestien lauern da draußen
hinter den sauberen Fassaden der Bürgerhäuser
im eigenen Spiegelbild
Und morgen werden sie Euch holen, Angel
weil sie Platz brauchen für die anderen
die noch kommen müssen
und die im kalten Kachelraum
wahnsinnig werden vom Gebrüll ihrer eigenen Angst
und die gebügelten Saubermänner
besessen entschlossen
hinter polierten Glasfassaden
mit in Unschuld gewaschenen Händen
Auch Dich, Angel....
(Autor unbekannt)
Das Vaterunser der Tiere
ward uns zu hegen und zu pflegen dem Mensch nicht aufgetragen?
Und Dein Gebot an uns sollt sein dem Menschen stets zu nützen
Indem wir ihn und die Natur vor Katastrophen schützen.
Doch massenweise werden wir gefoltert, hingeschlachtet
Gifthauch weht über Wald und Flur Dein Werk verhöhnt, verachtet.
Die Vogelwelt, o lieber Gott sie fleht zu Dir in Nöten
beende Du den Vogelmord sonst wird man alle töten.
Erbarme Dich auch uns der Hühner mit Wunden übersäht in Batterien eingepfercht in Massen erniedrigt und geschmäht.
Auch wir die Pferde zu Dir flehn o Herr erspar uns den Export, erspar uns das POLO-Spiel zerschunden wir nur eines ersehnen die Kugel, das Erlösungswort.
In den Gewässern Fisch und Frosch hilflose Robbenkinder
erstickt, geköpft, erschlagen roh das Werk menschlicher Schinder.
Exotenkinder sind wir, Gott in Kisten eng verfrachtet
man nahm uns aus der Heimat fort die Mütter hingeschlachtet.
Wir dürsten, hungern, frieren sehr Herr, lindre unsere Not
von vielen, die hier eingesperrt sind schon die meisten tot.
Hase, Hund und Katze, Ratte, Maus, Schwein, Rinder und auch Affen
hast Du o Herr, so sage es, uns fürs Labor erschaffen ?
Unsäglich schwer ist unser Leid erhöre unser Flehen was haben wir denn nur getan, daß Solches kann geschehen.
O hilf uns Gott, Du weißt es doch niemals sind wir die Sünder,
die du nach Deinem Bilde schufst, sie sinds, die Gotteskinder.
Die Rache Dein, so sprachst Du Herr, wird jeden Frevler finden, und auch, daß Schmerzen, Qual und Leid wird in ein Nicht´s verschwinden.
Auch wir, die Tiere, wissen es allmächtig und gerecht ist Gott, das höchste Wesen und Du, Mensch, nur sein Knecht.
O Vater unser, der Du bist, erlös uns all der Pein, laß die Natur gesunden gebiet dem Mensch
“H a l t e i n.”
(Autor unbekannt)
Wolfsjagd
Umsonst, wie immer, meine Finten.
Sie kreisen mich ein, sie haben's geschafft:
Sie hetzen mich froh vor die Flinten.
Hinter den Tannen, auf Knall und Fall
Sind die Jäger im Schatten versteckt.
Der Wolf ist das Ziel, der Wolf verreckt,
Der Wolf überschlägt sich im Schnee.
Jagt die Wölfe, hetzt sie tot,
Mit Hund und Hassgesängen.
Es färbt das Blut den Schnee so rot,
Wo die roten Lappen hängen.
Die Jäger spielen ein ungleiches Spiel,
Das Spiel mit den roten Attrappen.
Sie treffen mit ruhiger Hand ihr Ziel,
Denn der Wolf geht nie durch die Lappen.
Das ist bei den Wölfen ein alter Brauch
Und ist doch der Wölfe Verderben.
Das mussten die Wölfe in Kopf und Bauch
Schon mit der Muttermilch erben.
Jagt die Wölfe, hetzt sie tot,
Mit Hund und Hassgesängen.
Es färbt das Blut den Schnee so rot,
Wo die roten Lappen hängen.
Der Wolf ist doch ein starkes Tier
Mit Zähnen und mit Klauen.
Warum denn, Leitwolf, sag es mir,
Fehlt ihm das Selbstvertrauen?
Mein Jäger lächelt vor dem Schuss.
Zum Ziel bin ich geboren.
Man macht mit meinem Leben Schluss,
Zieht's Fell über die Ohren.
Jagt die Wölfe, hetzt sie tot,
Mit Hund und Hassgesängen.
Es färbt das Blut den Schnee so rot,
Wo die roten Lappen hängen.
Jetzt pfeif ich auf diese Tradition
Und gehe beherzt durch die Lappen.
Mit meinem Leben auf und davon,
Nur Mut, es wird schon klappen.
Ich renne wieder mit aller Kraft,
Wenn sie mir Saures geben.
Heut ist es anders, heute lacht
Die Freiheit mir, das Leben.
Jagt die Wölfe, hetzt sie tot,
Mit Hund und Hassgesängen.
Es färbt das Blut den Schnee so rot,
Wo die roten Lappen hängen.
Jagt die Jäger, hetzt sie tot, bis diese Gattung auch verschwunden.
(Autor unbekannt)
Kriminell
meinen die Medien
denn ich habe einen "Kampfhund"
an der Leine
ich brauch ihn als Waffe,
als Selbstbestätigung,
will damit nur zeigen,
seht her wie toll ich bin !
ich bin "unnormal" ...
meinen die Bürger
weil ein "normaler" Mensch nie
mit so einer "Bestie" herumläuft,
wie kann er nur, ist der verrückt?
ich bin "asozial" ...
meinen die Nachbarn,
bin Dealer, Junkie, Zuhälter,
denn nur Leute aus diesem Milieu
führen "solche" Hunde aus!
ich bin "eine potentielle Gefahr" ...
meinen die Behörden,
besitze die "Bestie" nur zum Kampfe,
ich mache ihn "scharf", trainiere ihn hart,
und hoffe nur, dass er sich paart
ich bin ein "Außenseiter" ...
meinen die Anderen
wie DER schon aussieht
lange Haare, tätowiert,
Lederjacke, unrasiert!
Bestimmt ist DER auch vorbestraft,
Kinder, Rentner aufgepasst!
Ich bin Dir dankbar ...
meint der Hund an meiner Leine,
weil Du trotzdem mit mir Gassi gehst,
mich streichelst, fütterst und berührst
mir Liebe schenkst und mir vertraust
ich bin doch "nur" ein Hund
mit "falscher" Rasse !
... und deshalb bin ich gerne
ein krimineller, unnormaler,
asozialer, potentiell gefährlicher
Außenseiter
(Autor unbekannt)
Vernunft
klammheimlich auf den Weg gemacht.
Der Hund um schnell zu urinier'n
das Revier, was neu, markier'n
Der Mensch, weil der bei Tageslicht
nur noch mit Maske vorm Gesicht
sich vor die eige'ne Türe traut.
Doch fern vom Haus, das selbst gebaut
wird er des Lebens nicht mehr froh
weil er 'nen Hund aus der VO.
Das Schild, das nun sein Häuschen "ziert"
ist rot (man hat drauf rumgeschmiert).
"Mörder" steht da und "Hau ab"
man wünscht ihm wohl alsbald das Grab.
Der Hund, bis dato "vorfallsfrei",
ist's auch nicht mehr so einerlei.
'nen Korb ums Maul muß er jetzt tragen.
'ne Leine stets am Halsbandkragen.
Hecheln kann er nicht und riechen
muß jedes Mal zu Kreuze kriechen,
wenn andere Hunde ihm ans Fell.
Ändern soll sich's, und zwar schnell !!!
Damit man an des Pudels Kern
(Politiker hör'n's gar nicht gern)
des Kampfes Hund Probleme greift
und nicht auf Hunde sich versteift.
(Autor unbekannt)
Ich bin ein Dackel
Im Zuchtbuch steht: ich bin von Adel; mein Körperbau sei ohne Tadel!
Und was mit dem Gebiss wird sein, stellt sich so in sechs Monat` ein.
Doch seh` auch ich hier kein Bedenken, man muss mir nur `nen Knochen schenken!
Der macht die Zähne, nach Bedarf, auch noch für and`re Sachen scharf!
Ganz wunderbar ist rohes Fleisch, nur kein Gewürz und nicht zu weich!
Und "Gassi" gehen, das muss sein, sonst mach` ich in die Stube`rein.
Der grüne Wald ist mein Revier, das ist `was für ein Dackeltier!
Die Düfte geh`n mir in die Nase, wo sind "Mäuschen, wo der Hase?"
ich forsch `gern im dicksten Dreck; und ist`s am schönsten, muss ich weg.
Wie schrill klingt dieses Rufen, Pfeifen, lass später mich gern` abseifen.
Wenn das für mich auch eine Qual, ich freu` mich schon auf `s nächste Mal!
Liebkost man mich, hab` ich es gern, ich bin treu ergeben meinem Herrn.
Weiss auch: ich muss gehorsam sein! Darf ich auch `mal ins Bettchen rein?
Nur zu den Füssen, ich sag`s ehrlich, das find` ich himmlisch, einfach herrlich!
Daß ich heute hier der Star, das ist doch einfach wunderbar.
Bin meines Wertes mir bewusst, voll Stolz schwillt mir die Dackelbrust.
Mein Stammbaum spricht für gute Rasse, wir Dackel sind nun einmal "Klasse!"
(Autor unbekannt)
Ohne Titel
(Autor unbekannt)
Dein treuer Hund
und schlägt dir zur letzten Stund,
wird einer bestimmt um dich weinen,
und das ist dein treuer Hund.
Drum schäm dich nicht deiner Tränen,
wenn einmal dein Hund von dir geht.
Nur er ist, das will ich erwähnen,
ein Wesen, das stets zu dir steht.
(Autor unbekannt)
Freund
doch wo ihn finden, das ist schwer.
Ich lief durch dunkle, lange Gassen
mein Gott, gab es hier viele Rassen.
Bittende Augen aus jedem Stall,
das Elend saß hier überall.
Oh weh, ich könnt die Menschen hassen,
warum könnt ihr es denn nur nicht lassen.
Oh Mensch, was hast du nur getan,
sieh dir doch dieses Leiden an.
Es reißt mir fast die Seele raus,
ich halt es hier nicht länger aus!
Komm mein FREUND wir gehen Heim,
dort mach ich dir dein Leben fein.
Da bist du Hund, dort darfst du sein
und ich bin auch nicht mehr allein.
Mit diesen Worten sag ich dir:
Oh Mensch, sei gut zu deinem Tier!
(Autor unbekannt)
Ohne Titel
Schon als kleines Mädchen wußte ich, daß kein Tier seine Freude so lebhaft auszudrücken vermag wie ein Hund.
Wenn ich Tina jedoch eröffnen mußte, daß sie mich nicht begleiten könne, und "nein" sagte, blickte sie mich mit einem so herzzerreißenden Ausdruck an, daß es kaum zu ertragen war. Kein Tier kann eine so tief enttäuschte "Miene aufsetzen" wie ein Hund, der ein Nein hinnehmen muß.
(Autor unbekannt)