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Wichtige Informationen / Important information:

Dieser Blog soll nicht nur eine Sammlung sein für alle, die wie ich Gedichte, Texte und einfach alles zum Thema Hund mögen, sondern auch eine Anerkennung für alle Autoren und Künstler, die uns mit ihren Werken große Freude bereiten, manchmal Trost spenden oder uns die Augen öffnen möchten für Missstände.

This blog is not only a collection for all of you who, like me, love poems, texts and simply everything about dogs, it is also intended to give recognition to all authors and artists who with their work give us great pleasure, sometimes solace and who also want to open our eyes to the abuse and neglect of animals.

*****

Ausgenommen meine eigenen Arbeiten, unterliegen alle in dieser Sammlung veröffentlichten Gedichte, Zitate, Geschichten etc. dem Urheberrecht des jeweiligen Verfassers. Leider ist mir dieser in den wenigsten Fällen bekannt. Ich möchte mich bei allen Autoren entschuldigen, die ich nicht namentlich erwähnt habe. Ich arbeite daran, die Autoren zu finden. Wer hier einen eigenen Text findet, dem wäre ich für eine Nachricht dankbar. Ich werde dann einen entsprechenden Hinweis (und/oder Link) ergänzen oder den Text umgehend entfernen.
Das Urheberrecht für meine eigenen Texte, Fotos und selbst erstellten Grafiken liegt allein bei mir. Kopieren oder jegliche Art von Weitergabe oder Veröffentlichung ist untersagt.

Copyright for all published poems, stories, quotes belongs to the respective author. Usually I don’t know the authors of the material and I would like to apologize to any authors who I don’t mention. I’m working to find the writers. If you do find your own work here, I would be grateful for an appropriate message. Then I’ll add a note (and/or a link) or will remove the text immediately. I look forward to hearing from you.
Copyright for my own writings, photos and graphics: Isa of Mayflower. Copying, spreading or any type of publication is prohibited.

2014/07/04

Zitat

Solange Menschen denken,
dass Tiere nicht fühlen,
müssen Tiere fühlen,
dass Menschen nicht denken.

(Ernst R. Hauschka (1926-2012))

2014/01/14

Der Weg zum Himmel

Ein Mann, sein Pferd und sein Hund wanderten eine Straße entlang. Als sie nahe an einem riesigen Baum vorbeikamen, erschlug sie ein Blitz, alle drei. Doch der Mann bemerkte nicht, dass sie diese Welt bereits verlassen hatten, und wanderte mit seinen beiden Tieren weiter. Manchmal brauchen die Toten etwas Zeit, bis sie sich ihrer neuen Lage bewusst werden ...
Die Wanderung war sehr weit, führte bergauf und bergab, die Sonne brannte, und sie waren verschwitzt und durstig. An einer Wegbiegung sahen sie ein wunderschönes marmornes Tor, das zu einem mit Gold gepflasterten Platz führte, mit einem Brunnen in der Mitte, aus dem kristallklares Wasser floss.
Der Wanderer wandte sich an den Mann, der das Tor bewachte.
"Guten Tag."
"Guten Tag", entgegnete der Wächter.
"Ein wunderschöner Ort ist das hier, wie heißt er?"
"Hier ist der Himmel."
"Wie gut, dass wir im Himmel angekommen sind, denn wir haben großen Durst."
"Sie können gern hereinkommen und soviel Wasser trinken, wie Sie wollen", sagte der Wächter und wies auf den Brunnen.
"Mein Pferd und mein Hund haben auch Durst."
"Tut mir leid", sagte der Wächter, "Tieren ist der Zutritt verboten."
Der Mann war enttäuscht, weil sein Durst groß war, aber er wollte nicht allein trinken. Er dankte dem Wächter und zog weiter.

Nachdem sie lange bergauf gewandert waren, kamen sie an einen Ort mit einem alten Gatter, das
auf einen mit Bäumen gesäumten Weg aus gestampfter Erde ging. Im Schatten eines der Bäume lag ein Mann, den Hut in die Stirn gedrückt, und schien zu schlafen.
"Guten Tag", sagte der Wanderer.
Der Mann nickte.

"Wir haben großen Durst, mein Pferd, mein Hund und ich."
"Dort zwischen den Steinen ist eine Quelle", sagte der Mann und wies auf die Stelle, "Ihr könnt nach Lust und Laune trinken".
Der Mann, das Pferd und der Hund gingen zur Quelle und stillten ihren Durst.
Der Wanderer dankte abermals.
"Kommt wieder, wann ihr wollt", antwortete der Mann.
"Wie heißt übrigens dieser Ort?"
"Himmel."
"Himmel? Aber der Wächter am Marmortor hat mir gesagt, dass dort der Himmel sei."
"Das war nicht der Himmel, das war die Hölle."
Der Wanderer war verwirrt. "Ihr solltet verbieten, dass sie euren Namen benutzen! Diese falsche Auskunft wird viel Durcheinander stiften!"
"Auf gar keinen Fall. In Wahrheit tun die uns einen großen Gefallen. Denn dort bleiben alle, die es fertig bringen, ihre besten Freunde im Stich zu lassen."

(Autor unbekannt)

2012/12/03

If you don't ... (or: Dogs live here)

If you don't want to be greeted with paws and swinging tails,
don't come inside because dogs live here.

If you don't like the feel of a cold nose or wet tongue,
don't come inside because dogs live here.

If you don't want to step over many scattered toys,
don't come inside because dogs live here.

If you think that a home ought to smell of perfume,
don't come inside because dogs live here.

But if you don't mind all of this ... you will be instantly loved
when you come inside because dogs live here.
 
(David Lester, a trustee of the Plainfield Area Humane Society)

2012/08/31

Quotes

(If I know the author, you can find the name below the quote. If no name is specified, the author is unknown.)
 
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"A life without a dog is a mistake"
(Carl Zuckmayer)

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"Women and cats will do what please’s them,dogs and men should relax and get used to the idea”
(Robert A. Heinlein)

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"The love for animals enhances the cultural level of the people."
(F. Salvochea)

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"When you leave a dog behind because he “grew old", your children will learn the lesson. Maybe they will do the same to you when you are an old man. Think about it …"

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"The dog has made man their God, if the dog was an atheist, it would be perfect"
(Paul Valery)

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"It doesn’t matter if an animal can reason. It matters only that it is capable of suffering and that is why I consider it my neighbor"
(Albert Schweitzer)

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"We can judge the heart of a man according to his love for animals"
(Immanuel Kant)

*****

“Do not call me dog, I do not deserve such a high qualification … I am not as faithful or loyal … I am only a human being""It is shameful for our species being the dog, (man's best friend) when the man is the dog’s worst friend."
(Eduardo Lamazón)

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"Do not accept the admiration of your dog as an obvious conclusion that you are wonderful“
(Ann Landers)

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"The dog knows, but does not know that he knows“
(Pierre Teilhard de Chardin)

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"A dog is the only thing on earth that will love you more than you will love yourself."
(Josh Billings (1818-1885))

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"You can live without a dog, but it is not worthwhile."
(Heinz Rühmann, German actor)

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"If a dog does not come to you after looking you in the face, it is better that you go home and examine your conscience“
(Woodrow Wilson)

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"Buying a dog may be the only opportunity that a human being has to choose a relative."
(Mordecai Siega)

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"You can say any foolish thing to a dog and the dog will look at you in a way that seems to say: ‘My God, he is right! That would have never occurred to me.’“
(Dave Barry)

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“Sitting back in the evening, stargazing and stroking your dog, is an infallible remedy.“
(Ralph Waldo Emerson)

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"To exercise, walk with someone who will accompany you willingly, preferably a dog.“
(David Brown)

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"There is no better psychiatrist in the world than a puppy licking your face“
(Woodrow Wilson)

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"Somewhere in the rain, there will always be an abandoned dog,
that prevents you from being happy“
(Aldous Huxley)

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"The greatness of a nation and its moral progress can be judged by the manner in which its animals are treated“
(Mahatma Gandhi)

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"Many who have dedicated their life to love, can tell us less about this subject than a child who lost his dog yesterday.“
(Thornton Wilder)

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"Dogs are not everything in life, but they make it complete“
(Roger Caras)

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"Just thinking that my dog loves me more than I love him, I feel shame.“
(Konrad Lorenz)

2012/04/01

Aufruf

Liebe Leser/innen von Isa's Hundegedichtesammlung,

ich bin auch weiterhin auf der Suche nach Gedichten, Kurzgeschichten und Zitaten "rund um den Hund". Deshalb würde ich mich freuen, wenn ich mithilfe meiner Leser/innen die Sammlung vergrößern könnte. Wer einen Beitrag leisten möchte (gerne auch eigene Werke!), ist herzlich Willkommen.

Für Beiträge, Antworten, Anregungen etc. einfach auf "Kommentare" unterhalb dieses oder jedes anderen Posts klicken oder das Kontaktformular nutzen (rechte sidebar).

Ich würde mich über rege Beteiligung sehr freuen.

Isa
P.S. Kommentare werden erst nach Prüfung freigeschaltet. Dankbar wäre ich über Angabe einer e-Mail-Adresse, um bei möglichen Rückfragen Kontakt aufnehmen zu können. Die e-Mail-Adresse werde ich vor Freischaltung eines Kommentars natürlich unsichtbar machen. Danke!

2012/02/03

Warum Hunde besser sind als ...

... Männer

  • Hunde kommen nicht betrunken nach Hause und wollen mit Dir ins Bett.
  • Hunde bemerken es nicht, wenn Deine Frisur mal nicht richtig sitzt.
  • Hunde verstehen es, wenn Du weinst.
  • Hunde beglotzen keine Frauen am Strand.
  • Hunde schmusen so lange, wie Du Lust dazu hast.
  • Hunde bringen keine Kriegskameraden ohne Vorankündigung mit.
  • Hunde versprechen nie, es nie wieder zu tun - egal worum ES sich handelt.
  • Hunde lieben Dich mehr als sonst irgend jemanden.
  • Hunde kneifen keine Kellnerinnen in Raststätten.
  • Hunde lieben auch Deine Freunde.
  • Hunde schämen sich Deiner nie in der Öffentlichkeit.
  • Hunde verbringen nie den Sonntag Nachmittag mit Fussball-Schauen, außer mit Dir.
  • Hunde werden Deiner nie langweilig und suchen sich jemand jüngeres oder aufregenderes.
  • Hunde vergraben sich beim Frühstück nicht hinter einer Zeitung.
  • Hunde kritisieren Deine Haushaltsführung nicht.
  • Hunde lieben Dich bedingungslos.
  • Hunde verbessern nie Deine Grammatik.
  • Hunde stören sich nicht daran, wie lange Du telefonierst.
  • Du brauchst Dich nie zu fragen, ob Dein Hund Dich wirklich liebt.
  • Hunde fordern nie nach der Fernbedienung für den Fernseher.
  • Hunde kaufen nie 'Penthouse'.
  • Hunde machen keine negativen Kommentare über Deine Figur.
  • Hunde meckern nie über Deine Kochkünste.
  • Hunde nehmen nie Kunden in Oben-Ohne-Bars mit.
  • Hunde fordern nie Sex als 'Deine Pflicht'.
  • Für Deinen Hund bist Du immer die Nummer Eins.

... Frauen

  • Hunde weinen nicht.
  • Hunde lieben es, wenn Du Freunde nach Hause mitbringst.
  • Hunde stört es nicht, wenn Du ihr Shampoo benutzt.
  • Hunde denken, dass Du sehr gut singst.
  • Die Zeit eines Hundes im Badezimmer beschränkt sich auf einen kleinen Schluck zu trinken.
  • Hunde vergeben Dir, wenn Du mit anderen Hunden spielst.
  • Hunde beachten es nicht, wenn Du sie mit dem Namen eines anderen Hundes rufst.
  • Hunde lieben rauhe Spiele.
  • Hunde verstehen, dass Furzen Spaß macht.
  • Hunde lieben rotes Fleisch.
  • Jeder kann sich einen gut aussehenden Hund halten.
  • Hunde gehen nicht einkaufen.
  • Wenn ein Hund gut aussieht, stören sich andere Hunde nicht daran.
  • Hunde lieben es, wenn Du viele Dinge auf dem Boden herumliegen lässt.
  • Die Einstellung eines Hundes bleibt den ganzen Monat lang die gleiche.
  • Hunde werden nie versuchen, die Beziehung zu analysieren.
  • Die Eltern von Hunden kommen nie zu Besuch.
  • Hunde lieben lange Autofahrten.
  • Hunde halten Instinkte für besser, als nach der Richtung zu fragen.
  • Hunde sind der Auffassung, dass alle Tiere gejagt werden sollen, die kleiner sind als sie.
  • Hunde lieben Bier.
  • Hunde hassen ihren Körper nicht.
  • Kein Hund hat sich je ein Kenny G.- (oder Hootie & the Blowfish-) Album gekauft.
  • Kein Hund hat nach dem Erwachsenwerden 100 Pfund zugenommen.
  • Hunde kritisieren nicht.
  • Hunde verstehen, dass Du nur durch Heben Deiner Stimme Deinen Standpunkt klar machen kannst.

(Autor unbekannt)

Hunde müssen an die Leine ...

... weil sie sonst die Papiertonnen auskippen und alles umherwerfen
... weil sie sonst Flaschen zerschlagen
... weil sie sonst Parkbänke zertrümmern und Feuer daraus machen
... weil sie sonst kleine Kinder mit Schokolade ins Auto locken
... weil sie sonst nach dem Grillen Essensreste und Müll ins Gebüsch werfen
... weil sie sonst wie die Verrückten mit dem Fahrrad durch den Park sausen und kleine Kinder und alte Leute in Gefahr bringen
... weil sie sonst mit Drogen dealen
... weil sie sonst mit dem Gewehr auf Menschen schießen
... weil sie sonst die frisch gepflanzten Blumen klauen
... weil sie sonst Frauen im Park belästigen
... weil sie sonst Ladendiebstähle begehen
... weil sie sonst Pornos verkaufen
... weil sie sonst Atommüll durch die Gegend fahren.

Die Politiker haben schon recht, Hunde müssen an die Leine.


(Autor unbekannt)

2012/02/02

Heute war ein guter Tag

Heute war ein guter Tag.
Ich spazierte 2 Stunden mit meinen beiden Vierbeinern durch den Schnee.
Meine alte Hündin, für die jeder Spaziergang im Regen eine Zumutung ist, war plötzlich wieder jung.
Sie rannte, tief mit der Schnauze im Schnee, voller Freude in alle Richtungen.
Die Leichtigkeit und Geschmeidigkeit ihrer Jugend war auf einmal wieder da.
Sie schleppte alles an, was man irgendwie fortwerfen und wieder holen kann, über Stöcker hin zu Tannenzapfen.
Sie schlug Haken wie ein junges Kaninchen und schmiss mich einmal sogar um bei dem Versuch, mir in vollem Lauf einen Hundekuss zu geben.
Als ein Reh in Sicht kam, verharrte sie in Vorstehpose, als wollte sie, ganz wie früher einmal, hinter dem Reh herstürmen. Im Gegensatz zu früher genügte ein leises 'Nein' von mir, und sie nahm den Fuß wieder herunter und holte sich ihr Leckerli ab.
Wer einmal gesehen hat, wie ein Hund mit allen 4 Beinen gleichzeitig in die Höhe springt, wie ein Ziegenbock, der kann sich vorstellen, wie ich gelacht habe, als sie auf diese Weise versuchte, eine Maus zu fangen.
Sie ist 12 Jahre alt, und sie hat bestimmt ihre besten Jahre hinter sich, aber dieser Tag wird mir lange in Erinnerung bleiben.
Nun liegt sie längst wieder auf ihrem Lieblingsplatz neben dem Kamin. Sie schläft und schnarcht dabei leise. Ihre Pfoten rennen immer noch. Was sie wohl träumt?
Dem kleinen Hund schmilzen derweil die Eiszapfen aus seinem Terrierbart; nun, er ist in dieser Geschichte wohl zu kurz gekommen, aber seine Zeit kommt auch noch.
Heute war ein guter Tag, das wollte ich euch erzählen.

(Susanne Riemann)
*****

Vielen Dank an die Autorin, dass ich ihren Text auf meinem Blog veröffentlichen darf.

Es war einmal vor langer Zeit ...

Es war einmal vor langer Zeit,
vergnügt warn sie, voll Heiterkeit.
Die Rede ist von Hunden hier,
Politik zerstört nun unser Tier.
Ob Runde oder Roth,
sie machen unsere Hunde tot.
Sie fragen nicht, was richtig ist
angeblich ist es ihre Pflicht.
Ein Junge starb, was traurig war,
doch genau so schlimm, was dann geschah.
Eine Hetzjagd auf die Hunde,
es applaudierten Roth und Runde.
Man sagt Senatorin und Bürgermeister,
nur leider sind sie Kerkermeister,
in Hamburg Harburg in einem Lager,
als Politiker sind sie Versager.
Sie schlachten dort die Hunde ab,
dann kommen sie ins Massengrab.
Ohne Abschied, ohne Kreuz,
was Roth und Runde sehr erfreut.
Nun stehn wir hier als Mahnwache,
auf das die Politik erwache.
Wir bitten euch, hört damit auf,
da sonst beginnt ein Amoklauf.
Wir sprechen hier von Hass und Wut,
der Amoklauf tät keinem gut.
Bedenkt doch einmal euer Tun,
wir werden ganz bestimmt nicht ruhn.
Das schrieb ein Hundefreund für alle, weg muss die Vernichtungshalle.

(Autor unbekannt)

Angel

Sechs Quadratmeter auf Leben und Tod
Ich habe dich gesehen, Angel
Dich und Deine Freunde
Ich sah Dich in Deiner Todeszelle
eingemauert in Kälte und Angst
dem rasenden Schrei der Verzweiflung preisgegeben
dem angstheiseren Bellen ums Überleben
Vergebliches Flehen der Unschuldigen
verzweifelt an den Gittern entlang
die Kachelwände hoch und runter
Schreie, die niemals nach außen dringen,
die ihr Ziel nie erreichen
Aber Du, Angel, bist zum Klagen zu schwach
Ungehört verhallte Dein Rufen
prallte ab am steinkalten Weiß
der Erbarmungslosigkeit
Ich sah Dich liegen in der Ecke
deiner sechs Quadratmeter
auf Leben und Tod
umgeben von Kot und Urin
zusammengerollt zum Sterben
den erloschenen Blick ins Leere gerichtet
Sie haben Dich Deinem Menschen weggenommen
mitten aus dem Leben
mit eiserner Schlinge weggezerrt
Da ist irgendwas schiefgelaufen
Dein fragender Blick kam zu spät
Sie behaupten, dass Du die Bestie bist
hassen Dich um Deiner Rasse willen
statt sich selbst in die Augen zu blicken
Denn die wahren Bestien lauern da draußen
hinter den sauberen Fassaden der Bürgerhäuser
im eigenen Spiegelbild
Und morgen werden sie Euch holen, Angel
weil sie Platz brauchen für die anderen
die noch kommen müssen
und die im kalten Kachelraum
wahnsinnig werden vom Gebrüll ihrer eigenen Angst
und die gebügelten Saubermänner
besessen entschlossen
hinter polierten Glasfassaden
mit in Unschuld gewaschenen Händen
Auch Dich, Angel....

(Autor unbekannt)

Das Vaterunser der Tiere

Gott, Vater jeder Kreatur hör unser Weh und Klagen
ward uns zu hegen und zu pflegen dem Mensch nicht aufgetragen?
Und Dein Gebot an uns sollt sein dem Menschen stets zu nützen
Indem wir ihn und die Natur vor Katastrophen schützen.
Doch massenweise werden wir gefoltert, hingeschlachtet
Gifthauch weht über Wald und Flur Dein Werk verhöhnt, verachtet.
Die Vogelwelt, o lieber Gott sie fleht zu Dir in Nöten
beende Du den Vogelmord sonst wird man alle töten.
Erbarme Dich auch uns der Hühner mit Wunden übersäht in Batterien eingepfercht in Massen erniedrigt und geschmäht.
Auch wir die Pferde zu Dir flehn o Herr erspar uns den Export, erspar uns das POLO-Spiel zerschunden wir nur eines ersehnen die Kugel, das Erlösungswort.
In den Gewässern Fisch und Frosch hilflose Robbenkinder
erstickt, geköpft, erschlagen roh das Werk menschlicher Schinder.
Exotenkinder sind wir, Gott in Kisten eng verfrachtet
man nahm uns aus der Heimat fort die Mütter hingeschlachtet.
Wir dürsten, hungern, frieren sehr Herr, lindre unsere Not
von vielen, die hier eingesperrt sind schon die meisten tot.
Hase, Hund und Katze, Ratte, Maus, Schwein, Rinder und auch Affen
hast Du o Herr, so sage es, uns fürs Labor erschaffen ?
Unsäglich schwer ist unser Leid erhöre unser Flehen was haben wir denn nur getan, daß Solches kann geschehen.
O hilf uns Gott, Du weißt es doch niemals sind wir die Sünder,
die du nach Deinem Bilde schufst, sie sinds, die Gotteskinder.
Die Rache Dein, so sprachst Du Herr, wird jeden Frevler finden, und auch, daß Schmerzen, Qual und Leid wird in ein Nicht´s verschwinden.
Auch wir, die Tiere, wissen es allmächtig und gerecht ist Gott, das höchste Wesen und Du, Mensch, nur sein Knecht.
O Vater unser, der Du bist, erlös uns all der Pein, laß die Natur gesunden gebiet dem Mensch
“H a l t e i n.”

(Autor unbekannt)

Wolfsjagd

Ich renne wieder mit aller Kraft.
Umsonst, wie immer, meine Finten.
Sie kreisen mich ein, sie haben's geschafft:
Sie hetzen mich froh vor die Flinten.
Hinter den Tannen, auf Knall und Fall
Sind die Jäger im Schatten versteckt.
Der Wolf ist das Ziel, der Wolf verreckt,
Der Wolf überschlägt sich im Schnee.
Jagt die Wölfe, hetzt sie tot,
Mit Hund und Hassgesängen.
Es färbt das Blut den Schnee so rot,
Wo die roten Lappen hängen.
Die Jäger spielen ein ungleiches Spiel,
Das Spiel mit den roten Attrappen.
Sie treffen mit ruhiger Hand ihr Ziel,
Denn der Wolf geht nie durch die Lappen.
Das ist bei den Wölfen ein alter Brauch
Und ist doch der Wölfe Verderben.
Das mussten die Wölfe in Kopf und Bauch
Schon mit der Muttermilch erben.
Jagt die Wölfe, hetzt sie tot,
Mit Hund und Hassgesängen.
Es färbt das Blut den Schnee so rot,
Wo die roten Lappen hängen.
Der Wolf ist doch ein starkes Tier
Mit Zähnen und mit Klauen.
Warum denn, Leitwolf, sag es mir,
Fehlt ihm das Selbstvertrauen?
Mein Jäger lächelt vor dem Schuss.
Zum Ziel bin ich geboren.
Man macht mit meinem Leben Schluss,
Zieht's Fell über die Ohren.
Jagt die Wölfe, hetzt sie tot,
Mit Hund und Hassgesängen.
Es färbt das Blut den Schnee so rot,
Wo die roten Lappen hängen.
Jetzt pfeif ich auf diese Tradition
Und gehe beherzt durch die Lappen.
Mit meinem Leben auf und davon,
Nur Mut, es wird schon klappen.
Ich renne wieder mit aller Kraft,
Wenn sie mir Saures geben.
Heut ist es anders, heute lacht
Die Freiheit mir, das Leben.
Jagt die Wölfe, hetzt sie tot,
Mit Hund und Hassgesängen.
Es färbt das Blut den Schnee so rot,
Wo die roten Lappen hängen.
Jagt die Jäger, hetzt sie tot, bis diese Gattung auch verschwunden.

(Autor unbekannt)

Kriminell

Ich bin "kriminell" ...
meinen die Medien
denn ich habe einen "Kampfhund"
an der Leine
ich brauch ihn als Waffe,
als Selbstbestätigung,
will damit nur zeigen,
seht her wie toll ich bin !
ich bin "unnormal" ...
meinen die Bürger
weil ein "normaler" Mensch nie
mit so einer "Bestie" herumläuft,
wie kann er nur, ist der verrückt?
ich bin "asozial" ...
meinen die Nachbarn,
bin Dealer, Junkie, Zuhälter,
denn nur Leute aus diesem Milieu
führen "solche" Hunde aus!
ich bin "eine potentielle Gefahr" ...
meinen die Behörden,
besitze die "Bestie" nur zum Kampfe,
ich mache ihn "scharf", trainiere ihn hart,
und hoffe nur, dass er sich paart
ich bin ein "Außenseiter" ...
meinen die Anderen
wie DER schon aussieht
lange Haare, tätowiert,
Lederjacke, unrasiert!
Bestimmt ist DER auch vorbestraft,
Kinder, Rentner aufgepasst!
Ich bin Dir dankbar ...
meint der Hund an meiner Leine,
weil Du trotzdem mit mir Gassi gehst,
mich streichelst, fütterst und berührst
mir Liebe schenkst und mir vertraust
ich bin doch "nur" ein Hund
mit "falscher" Rasse !
... und deshalb bin ich gerne
ein krimineller, unnormaler,
asozialer, potentiell gefährlicher
Außenseiter

(Autor unbekannt)

Vernunft

Ein Hund hat sich mit Mensch bei Nacht
klammheimlich auf den Weg gemacht.
Der Hund um schnell zu urinier'n
das Revier, was neu, markier'n
Der Mensch, weil der bei Tageslicht
nur noch mit Maske vorm Gesicht
sich vor die eige'ne Türe traut.
Doch fern vom Haus, das selbst gebaut
wird er des Lebens nicht mehr froh
weil er 'nen Hund aus der VO.
Das Schild, das nun sein Häuschen "ziert"
ist rot (man hat drauf rumgeschmiert).
"Mörder" steht da und "Hau ab"
man wünscht ihm wohl alsbald das Grab.
Der Hund, bis dato "vorfallsfrei",
ist's auch nicht mehr so einerlei.
'nen Korb ums Maul muß er jetzt tragen.
'ne Leine stets am Halsbandkragen.
Hecheln kann er nicht und riechen
muß jedes Mal zu Kreuze kriechen,
wenn andere Hunde ihm ans Fell.
Ändern soll sich's, und zwar schnell !!!
Damit man an des Pudels Kern
(Politiker hör'n's gar nicht gern)
des Kampfes Hund Probleme greift
und nicht auf Hunde sich versteift.

(Autor unbekannt)